Antiker Kopf...
Augen ...
...
   
Fragment 1 (Kopf) ...
Glamour ...
Glamour ...
   
Glamour ...
Jacky K. ...
Audrey ...
   
Sieg des ...
Pferd, klassisch ...
 
 
 
Heiner Meyer
Heiner Meyers Bilder faszinieren. Sie tun dies nicht zuletzt, indem sie mit der Magie des Malerischen »High« und »Low« zusammenführen, zum Beispiel den Comic und die Welt der griechischen Götter. Audrey Hepburn und Apoll, so war es 2004 im Kunstclub zu sehen, Seite an Seite. Nun sind es neue Werke, die die Prinzipien dieser Kunst auf andere Weise vor den Augen der Betrachter erstehen lassen. Die Popmusik kennt das »sampling«, das verdichtete Zitat, das in die Sphäre des eigenen schöpferischen Tuns einholt, was anderwärts artikuliert wurde. Mit »reloading« - ebenfalls ein Begriff heutiger Musikproduktion - wird bereits Geschaffenes neu aufgelegt.

Heiner Meyer kann heute schon auf eine lange Strecke künstlerischen Schaffens zurückblicken. Da ist es nur natürlich, dass seine Bilder Eigenes zitieren: Sowohl im Hinblick auf Themen und Motive, also Mickey Mouse und Marilyn, und auf Bildwelten wie die Leinwand und das Comic-Heft. Und eben auch hinsichtlich bildnerischer Formgedanken, die ja erst ein Bildganzes entstehen lassen, in dem verschmolzen wird, was ursprünglich nicht zusammengehört.

Text von www.kunstclub-hamburg.de

Vita                                                 
1953
geboren in Bielefeld
1973
Aufenthalt in London
1974
Aufenthalt in Cadaquès/E
1977-82
Studienreisen in die USA
1977-83
Studium der freien Kunst an der HBK Braunschweig
bei Prof. Karl Schulz und Prof. Malte Sartorius
1981
Rudolf-Wilke Preis der Stadt Braunschweig
Meisterschüler bei Prof. Malte Sartorius
1982
Kunstpreis Lottogesellschaft Niedersachsen
Preisträger
1983-84
Lehrtätigkeit an der HBK Braunschweig
1986-90
Lehrauftrag an der Fachhochschule Bielefeld
1987
Ebernburg Stipendium Rheinland-Pfalz
1995
Förderung durch das Kultusministerium des Landes Nordrhein-Westfalen
1996
Reisestipendium des Goethe Institutes Kansai Osaka/Japan