Calla I ...
Papageientulpen ...
Stiefmütterchen ...
   
Mohn und Iris ...
Seerose ...
 
 
 
Markus Liedtke

Vom Beginn seiner künstlerischen Laufbahn an belegen zahllose Pastelle, Aquarelle, Acryl – und Ölbilder seine Vorliebe für Naturdarstellungen. Seit 1977 entwickelten sich die für ihn typischen Landschaftsausschnitte und Blumenaquarelle, in denen die frühen Inhalte auf unsichtbare, aber durchaus emotional wahrnehmbare Weise ihren Niederschlag gefunden haben.

Durch Vergrößerungen verwandeln sich manche Blüten, Blätter und Stängel zu Landschaften aus Pinselstrichen, lasierten und ineinander fließenden Farbflächen. Dem tastenden Ausstrecken, übermütigen Emporsprießen oder schwerfälligen Hinabsinken wird ebenso viel Aufmerksamkeit beigemessen wie der Platzierung zueinander. Zusätzlich zur Beleuchtung dienen diese Bewegungen als Zeuge des Augenblicks. Zwischen Realität und Phantasie, Räumlichkeit und Abstraktion wird keine Trennungslinie gezogen: Formen öffnen sich, Farben fließen aus, werden gleichzeitig über Objekt und Umgebung lasiert. Nur ihr vorerst realistisches Anmuten fügt die vielschichtigen Ebenen zu einer Einheit zusammen und verdeutlicht die enge Verwandtschaft zu den Landschaften.

Vita                                                       
1969
in Hamburg geboren
 
studiert mit dem Schwerpunkt Freie Malerei an der Fachhochschule Hamburg.