Die Bronzen, mit
Recht kritisch betrachtet, wenn sie zu beliebiger
Reproduktion missbraucht wird, ist derjenige
Stoff, welcher, cire perdu gegossen, die
reichste Instrumentierung erlaubt. Robuste
Volumen und feine Oberflächendifferenzen,
kräftige, gespannte Formen und weiche,
sensible Details. Geringste Querschnitte
sind möglich, Volumen können vorgegeben
oder negiert werden. Grate, Schnitte, Risse
können die Oberflächen verletze,
weichste Verwerfungen können die Formen
Umspielen. Das Vorstadium im Wachs erlaubt
unendlich häufige Korrekturen: erst
im Arbeitsvorgang findet sich das eigentliche
Thema.
(Werksverzeichnis der Plastiken 1955-1977,
Galerie Brusberg, Hannover) |